Belgische Pralinen

Von der Bekanntheit der belgischen Pralinen haben Sie sicherlich schon behört. Sie sind eine der bekanntesten Süßigkeiten der Welt. In Belgien isst man sie zum Kaffee genauso wie als Snack zwischendurch.

Das Besondere an den belgischen Pralinen: die meisten Chocolatiers verzichten auf den Zusatz pflanzlicher Fett. Die Kennzeichnung „ambao“ (100% Kakaobutter) zeigt das dann auch an. Dazu kommen meist sehr hochwertige Zutaten, eine große Sorgfallt bei der Verarbeitung – und natürlich die Tradition.

Pralinen bekommen Sie sowohl in der Hauptstadt Brüssel (mit der höchsten Dichte an Pralinenläden in der Nähe des Grand Place und in den St. Hubertus Galerien), als auch bei vielen Chocolatiers in kleinen Läden in fast allen kleinen Städten und Dörfern. Oft haben diese handwerklich arbeitenden Chocolatiers ganz besondere Spezialitäten zum Entdecken bereit.

Die Pralinen nach Wunsch werden dann im Laden in kleine, sehr elegante Kartons verpackt, die so genannten Ballotins.

Wissenswertes

Über 12 Kilogramm Belgische Pralinen ist der Belgier im Jahr. Und das ist ein Durchschnittswert – es gibt also Belgier, die deutlich mehr davon verdrücken.

Außerdem exportiert das Land jährlich etwa 50.000 Tonnen Pralinen in alle Welt.

Eine der edelsten Pralinen fertigt übrigens Pierre Marcolini – seine Werte sind sogar in Kuwait oder Japan beliebt. Er gewann übrigens 1995 auch die Weltmeisterschaft der Patisserie.

Historie der Belgischen Pralinen

Theme mit belgischen Pralinen zu kleinen Haufen aufgeschichtetUrsprünglich waren Pralinen einfach nur mit Zucker überzogene Mandeln, wie man sie heutzutage auch noch auf Jahrmärkten findet.

Jean Neuhaus Junior hat dann wohl 1912 die Pralinen in der heutigen Form erfunden. Er entwickelte die Technik, Schokolade in kleine Metallformen zu gießen und diese dann zu füllen (die erste Praline war mit einer Creme aus Butter und Sahne gefüllt). Geschehen ist das in der Confiserie et Chocolaterie in der Galerie de la Reine 23 in Brüssel.

Bis heute ist die Firma Neuhaus übrigens eine der ganz größten Pralinenhersteller Belgiens. Andere große Hersteller sind Godiva oder Leonidas – neben fast 500 kleineren Chocolatiers, die sich im gesamten Land entwickelt haben.

Bezugsquellen Original Belgische Pralinen

Auswahl von Belgischen Pralinen der großen, bekannten Marken

Die meistverkauften von Leonidas: Manon Café und Manon Blanc, handverpackt in traditionellem goldenem Geschenkkarton. 470 g (28 Stück) für € 26,25

 

Die bekannten „Meeresfrüchte Pralinen“ von Guylian
250 g (gibt es natürlich auch in anderen Packungsgrößen) für € 8,76

 

Oder weitere Auwahl in der Übersicht Belgische Pralinen bei amazon

 

Auswahl handgefertiger Belgischer Pralinen

Preisgekrönt: Handgefertigte Pralinen vom „besten Chocolatier“ (laut Gault & Millau Gourmetführer), klassische Mischung
350 g (36 Stück) für € 34,- (auch als 220 g / 24 Stück für € 25,-)

 

Shop von Pierre Marcolini – einem immer wieder ausgezeichneten und von vielen als besten Chocolatier angesehenen Pralinenhersteller Belgiens (Shop auf Englisch und Französisch verfügbar).

 

(alle genannten Preise Stand März 2017)

 

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